Außer den direkten Sprenkelhühnern gibt es weitere Rassen, die teilweise von den Sprenkelhühnern abstammen, oder mit ihnen gleiche Wurzeln teilen.
Diese besitzen auch die schieferfarbenen Beine, die braunen Augen und die voll besichelten Schwänze. Andere Hühner, die zwar zu den Landhühnern zählen, jedoch nicht die schieferblaue Beinfarbe besitzen, sind vermutlich schon vor sehr langer Zeit einen anderen Weg gegangen und verloren dabei dann die Beinfarbe. (z.B. Appenzeller Spitzhauben, die nordischen Jaerhühner)
Ein weiteres Kennzeichen der Landhuhnform sind die weißen Ohrscheiben und die weißen oder cremeweißen Eier.

Zu den Tieren mit gleichen Wurzeln gehören wahrscheinlich die Reichshühner, die Rheinländer, die Sachsenhühner und die Bergischen Rassen. (Bergische Schlotterkämme, Krüpper und Bergische Kräher)
Ob dabei jedoch von einem einzigen Urtyp gesprochen werden kann ist sehr unklar. Sicher gilt nur, das die Tiere in den letzten beiden Jahrhunderten stark verändert wurden und auf die heute typischen Rassekennzeichen hin veredelt wurden. Dabei wurden unterschiedliche andere Rassen, z.B. die Minorka bei dem schwarzen Hamburgern hinzugezogen.

Zu jenen die aus dem Sprenkelhühnern hervorgingen gehören z.B. die Cambars als Kreuzung zwischen Campinern und Barred Rocks als Kennfarbzucht.
Des weiteren die Red Caps, die in England aus den Campinern und ortsansässigen "Mooneys" also Hühner mit mondförmiger Federzeichnung gezüchtet wurden. Wegen ihres übergroßen Igelkamms sorgen sie auf Ausstellungen für Aufsehen.

In Ägypten sind Hühner mit dem Namen Begawi oder Fayoumi seit dem Altertum bekannt, flüchtige Sprenkelhühner, die sehr an Campiner und Assendelfter erinnern. In wieweit sie Stammeltern der Europäischen Rassen sind, oder von diesem abstammen oder auch gleiche Wurzeln mit ihnen teilen ist leider auch kaum zu ermitteln.