Diese Web-Seite habe ich mit der Hilfe von sehr vielen, langjährigen Züchtern
erstellt, denen ich hier rundum erst einmal meinen Dank aussprechen möchte.
Ohne die Informationen dieser Menschen, die vielen kopierten
Hintergrund-Berichte, den regen Mailverkehr und nicht zuletzt die Bilder ihrer
Hühner hätte ich das niemals schaffen können. Die vielen Sondervereine haben
auch zum Gelingen beigetragen, auch ihnen gilt mein Dank.
Warum Geflügelzucht?
Geflügelzucht hat in der Bevölkerung keinen überaus hohen Stellenwert.
Hühner werden immer noch zu puren "Ei-Produzenten" degradiert, eine
Beschäftigung mit diesen Tieren gleicht schon fast einem Spleen. Der Erhalt der
unterschiedlichen Hühnerrassen, ganz gleich ob er Schauzwecken oder der
reinen Liebhaberei dient, ist ein Teil der Landschafts- und Brauchtumspflege.
Menschen haben die Djungel-Hühner früherer Tage stark verändert, sie haben sie
nicht nur domestiziert, sondern ihnen viele andere Formen und eine viel höhere
Legeleistung angezüchtet. Die Hühner wurden von "lebendem Proviant"
zu Hausgenossen. Damit haben die Hühner entscheidend die Entwicklung der
Menschen beeinflusst. Die unterschiedlichen Rassen, die daraus entstanden,
sollte man nicht zu leichtfertig aussterben lassen.
Darüber hinaus trägt auch die Geflügelhaltung, die Beschäftigung mit den
Tieren, dazu bei, den Menschen ein wenig zu "erden", ihn zu
seinen Wurzeln zurück zu bringen, eine Insel in der Hektik unserer Tage.
Vereinsarbeit:
Die Geflügel- bzw. Kleintierzuchtvereine, in denen sich die Züchter
organisieren, leben von der Mitarbeit jeden Mitglieds. Wenn niemand mitarbeitet,
wird auch nichts getan. Sollte es also ihre Zeit ermöglichen, das sie sich
aktiv der Zucht widmen mögen, treten sie in einen Verein ein und arbeiten sie
aktiv mit, ihn nach ihrem Wunsch zu gestalten. Oft werden sie überrascht sein,
wie gerne man ihre Anregungen aufnimmt. Die Geflügelausstellungen werden von
vielen Interessenten besucht, bieten sie ihnen mehr als nur Tiere in Käfigen!
Seien sie Publikumsmagnet. Sie brechen eine Lanze für jedes einzelne Huhn.
Möglichkeiten sind z.B. Ausstellungswände mit Hintergrundinformationen,
Handzettel zur Hühnerhaltung, Informationen über Hühnerrassen, Wissenswertes
Rund um Huhn und Ei, Hähne-Wettkrähen, ein Hühnerrennen,
Eierprämierung....Ihnen fällt doch bestimmt noch viel ein?
Die Jugendarbeit ist eine Aufgabe, die oft vernachlässigt wird. Viele Vereine
haben ein recht hohes Durchschnittsalter. Wie wäre denn einmal eine
Zusammenarbeit mit einer Schule oder einem Kindergarten in ihrer Gegend? Auch
hier haben Vereine die Gelegenheit, in ihrem Sinne zu wirken und die
Geflügelhaltung als wichtige Komponente des Ökosystems interessant zu machen.
Jeder kann helfen:
Eier sind für Menschen Grundnahrungsmittel, wie Getreide, Milch und Fleisch.
Ihre Erzeugung in einem "menschlichen" Prozess sollte uns ein Anliegen
sein. Durch die geänderten Kaufgewohnheiten kann jeder einzelne aktiv dazu
beitragen, das sich an der Tierhaltung etwas ändert. Aber dazu gehört
auch, das sich Nachbarn nicht wegen jedes Hahnenrufes in die Haare geraten,
nicht jedes entsprungene Huhn einen Gerichtsprozess lostritt und sich jeder
Halter aktiv um seine Tiere sorgt.
Eier eignen sich als Geschenk und gleichzeitig als Grundlage für sehr
tiefgehende Unterhaltungen. Mit Eiprodukten kann man fast jedem eine Freude
machen, sind sie doch so wunderbar vielseitig - von Kuchen bis Eierlikör lässt
sich da viel handfestes unter das Volk bringen. Und erzählen... vom Küken bis
zum Braten.... So gelangen Hühner in das Bewusstsein der Menschen und werden
wieder von der Sache zum Mit-Lebewesen.
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