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Diese alte Rasse entstammt der niederländischen Provinz Friesland. Sie sind als gute Legehühner bekannt, die frühreif sind und große Mengen weißer Eier produzieren.
Leider sind sie ebenso recht nervöse, flüchtige Tiere, welche nicht leicht in begrenzten Gehegen zu halten sind. Sie sind als gute Winterleger bekannt gewesen, jedoch hat dieses vermutlich durch die Ausstellungszucht stark abgenommen.
Friesenhühner gibt es in rosenkämmigen und auch in einfachkämmigen Varianten. Auf dem Europäischen Festland wird ihr Gewicht mit 1,5 – 1,6kg für Hähne und 1,2 – 1,3kg für Hennen angegeben, die in England verbreiten Tiere erscheinen jedoch schon fast wie Zwerghühner. Die Friesenhühner sind der leichteste Sprenkelhuhnschlag schon in der Großform, es gibt jedoch alle Friesenhühnerfarbschläge auch in der
Zwergform.
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Verschiedene Farbschläge der
Friesenhühner
Foto: Jürgen Jester |
Hahn und Henne sind in ihrer Zeichnung völlig verschieden. Die Hennen besitzen eine Zeichnung in Tupfenform auf Körper, Flügeln und Schwanz, Hähne sind am Körper einfarbig, der Schwanz ist andersfarben je nach Muster und die Sicheln gesäumt.
Es existieren 11 genau beschriebene Farbschläge, die jedoch nicht alle in
Deutschland anerkannt sind. An der Anerkennung wird derzeit von der Seite des Sondervereins gearbeitet.
Zucht und Haltung:
Da das kleine bewegliche Tier sehr große Mengen Eier legt, ist eine gute Versorgung mit Nähr- und Mineralstoffen wichtig. In großen bewachsenen Ausläufen decken die Tiere ihren Bedarf zum größten Teil selbst. Sie sind ununterbrochene Futtersucher, lieben Grünes.
Vitamingaben, bei spärlichen Ausläufen auch im Sommer, erhalten die Hühner gesund, Futterkalk sollte ständig zur Verfügung stehen.
Friesenhühner brüten nur noch sehr selten selbst. Daraus ergibt sich auch die
hohe Legeleistung.
Da Friesenhühner in vielen Farbschlägen vorkommen, Hühner jedoch oft anderen
Farben sehr rassistisch gegenüber stehen, trennt ein Züchter in seinem Bestand
helle und dunkle Tiere. Die gute Flugleistung kann man den Tieren oft
abgewöhnen, indem man zu ihnen Lederriemchen anlegt. Nach einer Zeit sollte man
überprüfen, ob die Tiere sich an die Begrenzung gewöhnt haben. Dann kann man
die Flügelbänder abnehmen. Ein Beschneiden der Schwungfedern hilft dagegen
wenig und macht die Tiere oft unansehnlich. Die Friesenhähne sind nach
dem Aufwachsen meist sehr unverträglich, nur ein erfahrener Althahn hält die
Aufrührer im Zaum.
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Brut und Aufzucht:
Die Eier der Friesenhühner sind kunstbrutfest, und schlüpfen
sowohl in der Brutmaschine als auch in Gluckenbetreuung gut. Sie
befiedern sehr rasch und sind sehr robust.
Weitere Bilder von Herrn Jester sind in der Galerie zu finden.
Sollten sie ebenfalls Friesenhühner halten und ihre Bilder dazu zeigen
mögen, sind sie herzlich eingeladen!
Auch Texte sind herzlich willkommen.
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Eintagsküken verschiedener
Farbschläge
Foto: Jürgen Jester |
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Die ausführliche Musterbeschreibung ist zu finden unter:
Friesenhuhn,
Musterbeschreibung Seit 1998 hat sich in Deutschland ein eigener
Sonderverein der Zucht der Friesenhühner angenommen die bislang im SV-Seltene
Hühnerrassen mit 16 anderen Rassen betreut wurden. Der junge rührige Verein
wird auf der Internationalen in Erfurt viele der Farbschläge, die bisher nicht
in Deutschland anerkannt sind, vorstellen.
Anerkannte Friesenhuhnfarbschläge in den
Niederlanden (in Deutschland anerkannte mit * gekennzeichnet)
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gelb/weißgeflockt (*) |
silber/schwarz geflockt (*) |
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Gold/schwarz geflockt |
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Zitron/schwarz geflockt |
braun/schwarzgeflockt |
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weiß |
schwarz |
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blau |
gesperbert |
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schwarzbunt |
rotbunt |
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Zeichnungen mit freundlichen
Genehmigung des SV Friesenhühner und deren Zwerge e.V. |
Kontakt:
| Sonderverein der Züchter der Friesenhühner und des
Zwergfriesenhuhns |
| Vors.: Josef Sager |
| Gartenstraße 59 |
| 75056 Sulzfeld |
| Tel: 0 72 69 / 2 60 |
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