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Tetra-Hybridhenne mit
Assendelfterküken
Foto Andrea Fasch |
Besonderheiten bei der Zucht:
Bei gezeichneten Rassen kommt der guten Auswahl der Elterntiere im Bezug auf
die Vererbung der Zeichnung eine besondere Rolle zu. So vererben Tiere ihre
Zeichnung und Rassemerkmale Rassespezifisch und die damit zusammenhängenden
Besonderheiten sind einer der Hauptgründe dafür, das man sich dem jeweiligen
Sonderverein (siehe Adressanhang) anschließen sollte. Generell hierzu etwas zu
sagen würde den Rahmen dieser Seite sprengen.
Da die Landhuhnrassen selten zuverlässige Bruthennen hervorbringen - ihre
Selektionsziele (hoher Ei-Ertrag) passen nicht zum Ausfall der Ei-Produktion
durch Brutleistung - sollte man sich entweder gute Hennen anderer Rassen
zulegen, oder zur Kunstbrut greifen.
Die Eier alle Sprenkelhühner sind Kunstbrutfest, die Küken schlüpfen
ebenfalls bestens in der Brutmaschine. Sie befiedern sehr rasch und benötigen
nur kurze Zeit eine Wärmequelle. Sie sind sehr selbständig und robust. Die
Einstreu sollte für handaufgezogene Küken etwas tiefer sein, da sie sich sonst
wegen Langeweile gerne in die Zehen hacken. Auch eine interessante
Aufzuchtraumgestaltung durch z.B. Äste oder Kisten zum Aufhüpfen mindern die
Gefahr von Unarten wie Federfressen durch Langeweile. Können die Küken früh
nach draußen ist dies natürlich noch viel besser für eine gesunde robuste
Entwicklung.
Die Bruthenne, welcher man die Küken anvertraut, oder die Betreuung bei der
Aufzucht durch den Menschen, tragen dazu bei, die Tiere an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Gibt man z.B. die jungen Küken in die Obhut einer
sehr ruhigen Glucke, oder kümmert sich sehr viel darum, die ängstlichen Küken
an den Menschen zu gewöhnen, wird man mit dem Problem der Flüchtigkeit nicht
so konfrontiert werden, wie bei Küken, die eine sehr furchtsame Glucke hatten
oder unbetreut aufwuchsen. Das erleichtert ebenfalls die Pflege der Tiere sehr.
Als Glucken eignen sich besonders zutrauliche Tiere von selbst etwas beweglicher
Rasse, z. B. Marans oder Sussex.
Küken von Landhühnern befiedern sehr rasch, daher sollte man auch daran
denken, die Aufzuchtgegebenheiten dahingehend anzupassen, das die kleinen ab dem
5. Lebenstag flugfähig sein können, aber nicht immer zurückgelangen können!
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