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Es handelt sich rundweg um sehr bewegliche und lauffreudige Hühner, einige Rassen gedeihen sogar nur bei freiem Auslauf richtig gut. Die Legeleistung lässt erst sehr spät nach, so legen dreijährige Hennen noch immer sehr viele Eier, selbst noch ältere Tiere sind wirtschaftlich.
Die Hühner fliegen viel und gerne, eine Flughöhe von bis zu 9m ist nicht ungewöhnlich. Daher sollte man in kleinen Gärten besser auf andere Sorten zurück greifen, die nicht den enormen Bewegungsdrang haben. Da verschiedene Rassen absolute „Baumschläfer“ hervorbringen, die Tiere gerne Versammlungen hoch oben in den Bäumen abhalten, sind Baumbestandene Ausläufe bei den Tieren sehr beliebt.
Die Küken befiedern schnell. Nach vier bis fünf Wochen sind sie voll befiedert. Die Zeichnung der Jungküken ist zuerst sehr verschwommen. Erst später beginnt sich die Flocken-, Streifen- oder Tupfenzeichnung zu zeigen. Fliegen können die Jungen teilweise schon ab 7 Tagen. Später sind die höchsten Äste gerade willkommen. Dort werden gerne Treffen veranstaltet. In die Bäume fliehen die Tiere auch bei Gefahr, suchen diese zum Dösen auf, oder nächtigen in den Baumkronen. Die Fütterung kann bei Freilandhaltung und unbegrenztem Auslauf aus reinem Körnerfutter bestehen, dem man Muschelschalen oder zerstoßene Eierschalen zusetzen sollte. Vitamingaben und Futterkalt halten die Tiere bei guter Form. Gegen Krankheiten und Witterungseinflüsse sind die
Hühner weitgehend unanfällig, auch im Winter sollte man ihnen Freilauf nicht
verwehren.
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© copyright 2002-2010
by Andrea Fasch
- Letzte Aktualisierung:
Tuesday, 02. November 2010 16:33:30
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